Günter Funke Die Ergebnisse der
Lernforschung und Neurobiologie haben unser Verständnis
von Lernen und von Lernprozessen erweitert. Lernen ist ein aktiver
Vorgang, der sich immer individuell vollzieht, auf Vorwissen
und bereits Gelerntem aufbaut.
Nur wer ein entsprechendes Klima schafft, schafft Voraussetzungen
für das Lernen.
Manfred Spitzer, der weltweit anerkannte
Gehirnforscher sagt - Die größte Bedeutung für
die Entwicklung des Gehirns ist das Lernen im Kleinstkindalter.
Sinnliche Erfahrungen sind von äußerster Wichtigkeit,
um die Welt zu begreifen wie sie ist. Dabei ist die reale Erfahrung
gemeint, nicht eine virtuelle am PC oder im Fernsehen.
Und nicht zuletzt ist es die Freude, die Lernen besser ermöglicht
als Angst -. Spitzer: „Ein vergnügtes Hirn lernt
besser als ein angestrengtes.“
Prof. Max Friedrich nennt in seinem Referat
über – Gewalt und Prävention - in Bozen ( 09
) ausdrücklich das Elternhaus, die Schule und die Gesellschaft,
die zusammenarbeiten müssen, um Aggression und Gewalt erfolgreich
begegnen zu können.
• die Wertewelt der Schüler überprüfen
• der Isolation der Schüler entgegensteuern
• Zeit nehmen und zeit geben
• Schule erfreulich gestalten – Schulgestaltung
• zur Selbstverantwortung erziehen … uvm.
Einige Gedanken über Schule und Zukunft
• Menschen lernen ein Leben lang.
• Durch das Lernen werden die Kompetenzen erweitert.
• Die Schule hilft unterschiedliche Lernformen zu ermöglichen.
Im Leben von heute scheint ständiges Lernen und Weiterbilden
somit unerlässlich.
Der Mensch wird in den ersten Jahren seines Lebens geprägt,
die Weichen für das Leben werden dort gestellt... in erster
Linie im Elternhaus, nur zum Teil auch in den ersten Schuljahren.
Es findet also ein relativ geringer Prozentsatz des Lernens
in der Schule statt.
Weit größer ist dieses Lernen bereits als Vererbung
vorhanden und findet im Elternhaus, im Vorschulalter usw. statt.
(Prof. Stadelmann)
Die neuen Medien können dabei einen wichtigen Stellenwert
einnehmen.
Das Schulprogramm
Die Schule erstellt aus obgenannten Gründen ein Schulprogramm,
welches einerseits längerfristige Ziele beinhaltet und
in dem andererseits jährliche Ziele definiert werden. Somit
kann ein Schulprogramm auch nichts Endgültiges sein.
In der GS Graun steht in diesem Schuljahr - wie schon in den
Schuljahren zuvor – einerseits die Werte- und Friedenserziehung
im Vordergrund.
Eigenständig werden
Die Persönlichkeitsentwicklung und das Erreichen von Lebenskompetenzen,
der Umgang mit Stresssituationen, das kreative Denken die Kritikfähigkeit
uvm. sind wesentliche Momente im Grundschulalter.
Das soziale Lernen findet nicht nur in der Klasse und nicht
erst in der Schule statt. Bereits im Vorschulalter sind prägende
Lebenseindrücke vorhanden.
Sich in der heutigen Welt erfolgreich zurechtzufinden, bedarf
der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Dadurch können
Selbstwahrnehmung und Selbstsicherheit gesteigert werden, was
sich nicht zuletzt auf das spätere Leben auswirkt.
Gesundheitsförderung ist eine wesentliche Aufgabe auch
der Schule geworden. Den Schülern soll also eine gesundheitsfördernde
Lebensweise vermittelt werden, in der sie auch Verhaltensweisen
erfahren, die besonders die Werteerziehung betrifft.
Das Schulprogramm des Jahres 2010 / 2011 (im PDF Format)
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